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Edith Pisching
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Sicherer Urlaub dank Stoßdämpfer-Check
Ferienzeit ist Reisezeit: Das Familienauto kämpft mit schwerem Gepäck, langen Strecken, Staus, steilen Pässen und schlechten Fahrbahnen. Dabei sind geschätzte 15 Prozent der deutschen Pkw mit verschlissenen oder defekten Stoßdämpfern unterwegs.
Schon kleinste Beschädigungen - entstanden durch Steinschläge, Ablagerungen, Frost oder einfach nur durch Abnutzung im Laufe der Zeit - können zu extrem gefährlichen Situationen führen. Die Experten von ZF Services raten daher: Fahrzeuge mit mehr als 80.000 Kilometern Laufleistung gehören zu einer Stoßdämpfer-Überprüfung in die Fachwerkstatt.
Stoßdämpfer zählen zu den am höchsten beanspruchten Fahrwerkskomponenten. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Schwingungen zu dämpfen, die durch Unebenheiten in der Fahrbahn ausgelöst werden. Funktionieren sie nicht einwandfrei, können die Folgen gefährlich sein: Der Bremsweg auf unebener Straße wird um bis zu zehn Prozent länger. Schon bei einer Bremsung aus Tempo 50 können das dreieinhalb Meter weniger sein, die das Fahrzeug von dem Hindernis und damit einem möglichen Unfall trennen. Zudem führt eine nachlassende Dämpferwirkung zu instabilem Kurvenverhalten: Die Räder verlieren viel früher den Kontakt zur Fahrbahn. Dramatisch wird es auf nasser Fahrbahn, denn mit abgenutzten Stoßdämpfern setzt das sogenannte Aquaplaning, bei dem das Fahrzeug nicht mehr gelenkt werden kann, deutlich früher ein. Mit elektronischen Fahrhilfen wie Antiblockiersystem, Schlupf- und Stabilitätsreglung fühlt sich der Fahrzeuglenker vermeintlich sicher. Doch all diese modernen Systeme werden in ihrer Wirkung gemindert, wenn die Stoßdämpfer nicht mehr voll tauglich sind.
Da Stoßdämpfer allmählich und unbemerkt verschleißen, besteht die Gefahr, dass der Mangel erst im Extremfall zu Tage tritt, zum Beispiel bei einer Notbremsung oder plötzlichen Ausweichmanövern. Die Experten von ZF Services empfehlen die Fahrtüchtigkeit der Stoßdämpfer nach mehr als 80.000 Kilometern erstmals, danach alle 20.000 Kilometer gründlich untersuchen zu lassen. Die kritische Zeit für Stoßdämpfer ist bei 100.000 Kilometern oder fünf bis sechs Jahren Laufzeit. Stoßdämpfer verschleißen allmählich, so wie Reifen. Im Unterschied zur Profiltiefe, kann man das aber nicht sehen.
Sollte ein Austausch erforderlich sein, ist darauf zu achten, dass stets beide Dämpfer einer Achse ersetzt werden. Das ist eine Arbeit für den Werkstattprofi. Er weiß auch, dass bei einem Stoßdämpferwechsel der Check aller Zusatzkomponenten wie zum Beispiel Federbeinstützlager, Druckanschläge oder Schutzrohre erforderlich ist. Eine defekte Komponente kann zu den gleichen Änderungen im Fahrverhalten führen, wie der defekte Stoßdämpfer selbst. Darüber hinaus verschleißt der unter Umständen gerade erst gewechselte Dämpfer wegen nicht getauschter Komponenten erneut und schneller. Wer sich für Sachs Stoßdämpfer und Zusatzkomponenten aus dem Ersatzteilangebot von ZF Services entscheidet, erhält Produkte in Erstausrüstungsqualität, die exakt auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt sind.




































